Weber & Germani aktuell
Fassade als Klimaschützer
Alte Häuser zu dämmen ist aktiver Umweltschutz – denn dadurch sinkt der Energiebedarf eines Gebäudes erheblich. Das entlastet die Luft von Abgasen und spart außerdem viel Geld. Während der Verbrauch ungedämmter Häuser schnell 20 Liter Öl pro Quadratmeter Fassade im Jahr erreicht, liegt dieser Wert bei warm eingepackten Eigenheimen oft bei nur 3 Litern – 85 Prozent weniger. Sanieren lohnt sich also, vor allem weil der Bund finanzielle Anreize für energiesparende Investitionen bietet.
Klimaschutz beginnt in den eigenen vier Wänden: Die Umwelt wird durch geringeren Heizölverbrauch geschont, denn der Atmosphäre bleibt der Ausstoß von Kohlendioxid erspart. Durch die Fassadendämmsysteme der Sto AG wurden bspw. in den vergangenen vier Jahrzehnten 35 Milliarden Liter Heizöl weniger verheizt. Dies entspricht 110 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Zudem senken Hausbesitzer die Nebenkosten deutlich und der Wert ihrer Immobilie steigt.
Großzügige Förderung
„Sanierungswillige“ fördert der Staat durch günstige Darlehen: Die KfW unterstützt Dämminvestitionen durch Kredite mit sehr günstigen Zinsen. Besonders effiziente Energieeinsparungen werden sogar mit einem Zuschuss gefördert.
Fokus Fassade
Weil schon kleine Montage-Fehler die Wirkung des Dämmsystems erheblich einschränken können, sollten Selbstbauer von dieser Aufgabe die Finger lassen. Die Applikationen von Dämmsystemen gehört in die Hände eines Fahrhandwerkers. Dann hat der Eigenheimbesitzer auch die Sicherheit, dass das Haus dauerhaft geschützt ist.


